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Aktuelles aus den Diözesen
Aktuelles aus den Militärpfarren

Soldatenwallfahrt 2017


 
Tibet und die Pfarradjunkten


Fortbildung „am Dach der Welt“

Tibet und die PfarradjunktenDie außergewöhnliche Möglichkeit, Tibet in wenigen Minuten zu erreichen, hatten die Militärpfarradjunkten Österreichs während ihrer Fortbildung in Knappenberg in Kärnten vom 20. bis 24 März. Dem Tibetische Kulturzentrum, direkt vor dem Tagungshotel gelegen, wurde natürlich ein Besuch abgestattet, bei dem man auch kultur- und religionsverständigende Gespräche führen konnte.

„Gute militärpfarrliche Arbeit braucht klare Ziele, Engagement und eine gute Kommunikation innerhalb der Pfarre“, zeigten sich die Pfarradjunkten im Gespräch mit dem Referat für Öffentlichkeitsarbeit überzeugt. Insbesondere aber auch der ständige Austausch der verschiedenen Militärpfarren untereinander sei essentiell, „deswegen ist es für uns sehr wichtig zumindest zwei Mal im Jahr zusammenzukommen und uns auszutauschen.“

Die Fortbildung hatte ein dichtes Arbeitsprogramm, Öffentlichkeitsarbeit, Organisatorisches, Finanzfragen, Veranstaltungsplanungen nahmen einen großen Zeitbereich ein, da waren die Ruhemomente des Morgen- und Abendlobes und der Ausflug nach „Tibet“ ein guter besinnlicher Ausgleich. Frisch gestärkt gingen die Pfarradjunkten nach der Tagung in ihren Dienst für die Militärseelsorge.


 
ICH BIN DA.FÜR.


In Österreich haben am vergangenen Sonntag in allen Diözesen Pfarrgemeinderatswahlen stattgefunden. Auch in den Militärpfarren wurde gewählt.

MGR Wahl 2017„Ich bin da.Für“, unter diesem Motto standen die Pfarrgemeinderatswahlen 2017, die am vergangenen Sonntag österreichweit durchgeführt wurden. Rund 4,6 Millionen Katholiken waren aufgerufen, mitzubestimmen, wer in den Pfarrgemeinderat einziehen soll und für die nächsten fünf Jahre seine Energien und Ideen in diesen einfließen lassen darf. Die Wahlbeteiligung  war von Region zu Region unterschiedlich und differenzierte zwischen 10 und 31 Prozent. Während die Erzdiözese Wien und Salzburg, sowie die Diözesen Klagenfurt, Linz, St. Pölten, Eisenstadt und Innsbruck mit leichten Rückgängen schlossen, verzeichnete die Vorarlberger Diözese Feldkirch einen kleinen Zuwachs bei der Wahlbeteiligung.

Das endgültige Wahlergebnis wird erst mit Ende dieser Woche erwartet. Der Grund dafür liegt darin, dass etliche Pfarrgemeinden ihre PGR-Wahl nach dem sogenannten Urwahlmodell durchgeführt haben. Dabei wählen die Wahlberechtigten ihre Pfarrvertreter nicht aus einer fix vorgegebenen Kandidatenliste, sondern direkt aus allen wählbaren Mitgliedern der Pfarrgemeinde. Das bedeutet damit auch, dass erst nach dem Urnengang die Gewählten gefragt werden können, ob sie die Wahl annehmen, was das Weitermelden des pfarrlichen Wahlergebnisses an die jeweilige Diözese freilich verzögert.

Aus diesem Grund liegt etwa aus der steirischen Diözese Graz-Seckau und aus der Militärdiözese noch kein repräsentatives Bild der Wahlergebnisse vor. Absehbar ist in den meisten Diözesen Österreichs aber jetzt schon eins: Der Frauenanteil beim Pfarrgemeinderat wird weiter steigen.

Pfarrgemeinderatswahlen auch in den Militärpfarren

Auch die Militärdiözese führte die Wahl durch, lediglich setzte man die Wahlzeit auf drei Tage unter der Woche fest, damit man den Bediensteten des Österreichischen Bundesheeres die Möglichkeit bieten konnte, ihre Stimmabgabe  innerhalb der Arbeitszeit in ihrem dienstlich zugewiesenen Beschäftigungsfeld zu ermöglichen. Die einzelnen Militärpfarren wählten ihren Wahlmodus aus einer ganzen Reihe von Möglichkeiten aus. Ausschlaggebend dafür war die „dienstlich praktikable Durchführbarkeit“. Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass vereinzelt auch „fliegende Wahlkommissionen“ ausgeschickt wurden.

Was macht nun der Pfarrgemeinderat und welche Aufgaben kommen ihm zu?

Dieser ist gemeinsam mit dem Pfarrer verantwortlich für die Gestaltung und Entwicklung des pfarrlichen Lebens. Innerhalb dieses Gremiums gibt es verschiedene Zuständigkeitsbereiche wie Liturgie, Jugendarbeit oder Finanzen. Zusammen mit den gewählten Mitgliedern, die in etwa zwei Drittel der Pfarrgemeinderäte ausmachen, bilden amtliche Mitglieder wie Priester, Diakone, Pastoralassistenten sowie berufene bzw. entsandte Mitglieder - wie etwa Religionslehrer - die Pfarrgemeinderäte.


 
Neue MilPfarrkanzlei in der MilPfarre Burgenland


MilPfarrer WesselyAm 16. März wurde nach nur knapp dreiwöchiger "Umbau- und Übersiedlungsarbeit" die neue Pfarrkanzlei der Militärpfarre nach dem Gottesdienst um 0830 Uhr feierlich gesegnet. Schon im Gottesdienst verwies Militärdekan Alexander Wessely auf die neuen Kanzleiräume und deren Einrichtung. "Fast alle Möbel in der neuen Kanzlei wurden von anderen nicht mehr gebraucht, wurden gereinigt und neu aufgestellt und ergeben jetzt ein Bild, wo man sagt: Das ist doch nicht möglich! So ist es auch mit Ostern. Wir werden auch nach Ostern dieselben sein, mit unserer Geschichte, mit Fehlern und Schwächen, mit unseren Talenten und Sehnsüchten... aber dennoch kann und wird  daraus etwas neues
entstehen, wenn wir uns schon jetzt in der Fastenzeit auf Ostern einlassen. Dann werden andere über uns und wir selbst sagen: Das habe ich nicht für möglich gehalten!"

Nach der Hl. Messe wurde schließlich die neue Pfarrkanzlei (die sich nun im selben Gang wie Kapelle und Sakristei befindet) - umrahmt durch die musikalische Begleitung eines Ensembles der Militärmusik Burgenland - gesegnet und von vielen Mitfeiernden besucht und besichtigt.

ImageUnd bei dieser Besichtigung konnten sie sehen was bei der Predigt gemeint war. Ein harmonisches Ganzes, welches sich aus Möbeln zusammensetzt die nicht mehr gebraucht wurden. Vorhänge aus der alten Kommandantenkanzlei, Möbeln aus dem Haus der Militärseelsorge, ausgeschiedene Möbeln aus Bundesheerbeständen und von Flohmärkten Alles feinsäuberlich hergerichtet, durchdacht aufgestellt und mit Liebe arrangiert. Ein gelungener Ort zum Arbeiten aber auch zum Wohlfühlen.

"Mir ist wichtig, dass wir eine gut funktionierende Pfarrkanzlei haben, gleichsam als Heimatbasis der
Militärseelsorge des Burgenlandes, und durch die gut durchdachte Raumordnung und Einrichtung ist uns dies gelungen," so Militärdekan Alexander Wessely, "denn schließlich ist die Pfarrkanzlei - genauso wie unsere Kapelle - eine Visitenkarte unserer Pfarre. So danke ich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die zum Gelingen dieses Projektes beigetragen haben, sei es von Seite des Kommandos, der Gebäudeverwaltung für die prompten Tischlerei- und Malerarbeiten, der Schneiderei für das Umändern der Vorhänge, den Baupionieren die - wie wir selbst von der MilPfarre - eifrig beim Möbeltransport und Aufbau tätig waren, den Kameraden die sich um die technischen Geräte gekümmert haben, den Musikern für die heutige Untermalung bei der Segnung und Eröffnung, dem Cafeteriateam für die hervorragende Zusammenarbeit an diesem Tag, allen die uns heut besucht und mitgefeiert haben und natürlich nicht zuletzt "meinem" Pfarrteam, Herrn Offizierstellvertreter Christian Pichler und Rekrut David Schwarz."


 
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